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UniTT - Kongresse: Das überforderte Subjekt

Das überforderte Subjekt

02.-03. Oktober 2015

 



Das überforderte Subjekt
Psychopathologie und beschleunigte Lebensformen

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie

Zentrum für Psychosoziale Medizin
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik
Im Neuenheimer Feld 410, Hörsaal
D-69120 Heidelberg





Willkommen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich Willkommen in Heidelberg zum internationalen Kongress.


Der Prognose der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) zufolge wird die Depression bis zum Jahr 2020 in den industrialisierten Ländern die weltweit führende Krankheitsursache neben den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Diese Zunahme kann nicht allein auf Veränderungen der Diagnostik von affektiven Störungen zurückgeführt werden, die mit der sich verbreitenden Tendenz zu einer Pathologisierung des Gefühlslebens im Zusammenhang steht. Trotz einer teilweise inflationären Diagnostik hinsichtlich der Depression, des Burn-out- oder des Stresssyndroms bleibt doch unbestreitbar, dass Depressionen und verwandte Überforderungserscheinungen in unserer Gesellschaft ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht haben. Diese Zunahme hat verschiedene Soziologen dazu veranlasst, einen grundsätzlichen Zusammenhang zwischen unserer Gesellschaftsform und der Depression zu postulieren. Das Ziel unserer Tagung ist es, die Zusammenhänge von Depression und Gesellschaft interdisziplinär zu untersuchen.

Die Tagung ist auf drei Forschungsbereiche fokussiert:

•Soziale Aspekte psychischer Störungen
•Die beschleunigte Gesellschaft und ihre Folgen für das Individuum
•Die Definition von "Normalität" vor dem Hintergrund einer Gesellschaft des beschleunigten Wandels

Unsere Absicht ist es, einen Beitrag zu einem produktiven Dialog zwischen der phänomenologischen Psychopathologie und der Analyse sozialer Prozesse durch andere Forschungsfelder wie der Psychoanalyse und der Soziologie zu leisten.

Allen Teilnehmern/innen eine spannende und erfolgreiche Konferenz!








Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Universität Heidelberg
Dr. phil. Stefano Micali
Universität Leuven

M.A. phil. Lukas Iwer
Zentrum für Psychosoziale Medizin
Universität Heidelberg


Poster Veranstaltung









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